Zum Jahresende 2008
Liebe Mitglieder, Freunde und Leser,
alle Jahre wieder! Alle tun es - also auch wir!
Am Ende eines Jahres lässt man das ganze Jahr noch einmal Revue passieren. Vergleicht die selbst gesetzten Ziele mit dem bisher Erreichten und plant damit auch gleich die zukünftigen Schritte.
Der Förderkreis-Tibethunde hat als Ziel die Zucht von gesunden und wesensfesten Hunde zu unterstützen.
Im einzelnen also
- die Züchter zu unterstützen,
- die Hunde in der Öffentlichkeit zu präsentieren,
- Interessenten zu dem für sie passenden Hund zu führen,
- in Notfällen zu helfen,
- den Zusammenhalt des Vereins zu fördern
Das uns das gelungen ist, zeigen die für uns wichtigsten Ereignisse des Jahres wie folgt:
Zunächst gab es im laufenden Jahr einige personelle Veränderungen die den Verein durch das Einbringen von entsprechendem Know How weiter voran gebracht haben. Diese Umbesetzung hat uns geholfen, unsere Stellung in der Öffentlichkeit durch Kompetenz zu festigen.
Ebenfalls gelang es nach unermüdlichem gemeinsamen Einsatz die Hündin Marco Polos King of Tibet Darvati Namdru aufzufinden. Alle Mitglieder und auch viele Do Khyi Liebhaber außerhalb unseres Vereins freuten sich mit unserer Zuchtwartin über diesen Erfolg. Nach einer Zeit des Aufpäppelns und sehr viel Arbeit die Psyche des Hundes wieder ins Gleichgewicht zu bringen konnte Darvati Namdru ihren Platz in einer neuen Familie einnehmen und entwickelt sich seit her prächtig.
Die Veröffentlichung unseres ersten Tibethunde Journals war Dank unserer Pressestelle ein weiteres Highlight. Alle Leser waren zum einen von den Inhalten begeistert und zum anderen überrascht mal ein Journal ohne Werbung in den Händen zu halten. Unsere Präsenz in der Öffentlichkeit und in den Medien hat sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt.
Die vereinsinternen Veranstaltungen waren wie schon die Jahre zuvor gut besucht und die Ausflugsziele bestens für Spaziergänge geeignet. Unser Dank gilt den jeweiligen Ausrichtern für Ihre Mühe, denn dadurch konnten wieder einige Interessenten unsere Rassen kennen lernen und in Gesprächen mit den Haltern prüfen ob eine solche Rasse auch für sie selbst geeignet wäre.
Recht erfolgreich waren in 2008 auch die Ausstellungsbesuche, wobei ein Rüde besonders erwähnt werden muss, weil er etwas erreichte was noch nie ein Do Khyi in Deutschland erreicht hat: Marco Polos King of Tibet Vayu.. Er wurde als erster Do Khyi überhaupt in drei nach einander folgenden internationalen Zuchtschauen der FCI als Bester Veteran aller Rassen im Ehrenring ausgezeichnet. Hierdurch erreichte er natürlich auch alle Vorraussetzungen für den Titel „Deutscher Veteranenchampion“. Nun sind Ausstellungstitel für die Zucht im allgemeinen nicht wirklich wichtig. Eine Ausnahme ist der Veteranentitel. Durch ihn wird eine Zucht so zu sagen geadelt, denn dieser Titel wird für das Erscheinungsbild des Hundes gerade im Bezug auf die Gesundheit, Fitness und den Rassetyp vergeben. Im Falle von Vayu zeigt es im Besonderen wie fit und gesund eine große Rasse auch im Alter sein kann. Gerade diese Fitness im hohen Alter ist es, die eine Zuchtstätte auszeichnet.
Marco Polos King of Tibet Vayu (Ich arbeite gerade, nicht stören)
Leider sind auch Notfall-Hunde immer wieder ein Thema, wenn man sich mit der Zucht befasst. Nicht immer sind Züchter bereit für ihre Zuchthunde einzustehen und so standen kürzlich sieben Do Khyi zur Vermittlung an. Letztendlich ist es zwei Züchterinnen zu verdanken, das alle Hunde an gute Menschen vermittelt wurden. Hier stand das Wohl der Hunde im Vordergrund und nicht die Befindlichkeiten von Einzelnen. Bei beiden möchte ich mich im Namen der Hunde recht herzlich bedanken.
Ein weiterer Fall ist hier besonders erwähnenswert.: Miklos
Über Miklos war im Internet zu lesen:
“Miklos der wunderschöne Rüde wurde überfahren im Straßengraben aufgefunden. Bei der Untersuchung wurden viele verschiedenen Verletzungen festgestellt, die außer vom Unfall auch von früheren Misshandlungen kommen. Dieser Prachtkerl hatte ein schlimmes Leben, in einem völlig verwahrlosten und erbärmlichen Zustand kam er ins Tierheim. Seine Rute ist mehrfach gebrochen und wurde behandelt. Dieser einst so schöne und stolze Hund sucht nun dringend geeignete Menschen, die dem freundlichen sensiblen jungen Rüden ein schönes Zuhause bieten“.
Ein Mitglied unseres Vereins hat diesen Hund aufgenommen und nach den neusten Berichten entwickelt er sich prächtig.
Der Wehmutstropfen dieses Jahres ist leider die Studie zur Erforschung der Epilepsie beim Do Khyi, die noch kein Ergebnis vorweisen kann. Leider benötigt Forschung nun einmal Zeit und so müssen wir alle noch Geduld aufbringen und die Studie nach Kräften unterstützen, was wir auch in 2009 weiter tun werden.
Zurückblickend können wir das Jahr 2008 als insgesamt zufriedenstellend betrachten, da sich der FKT e.V. in alle Richtungen erfolgreich bewegt hat, und hier sind wir auch schon beim Motto für 2009:
Bewegung ist Fortschritt!
Im neuen Jahr wird es wieder mehrere Veranstaltungen mit schönen Spaziergängen geben. Erste Termine stehen bereits fest. Anmeldungen werden schon entgegen genommen.
Erstmals wird es auch ein internationales Züchter-Meeting geben, weil Kontakte im vergangen Jahr gezeigt haben, das es auch in anderen Ländern Bestrebungen gibt, die Zucht auf eine solide, gesunde Basis zu stellen.
Wiederholt werden unsere Mitglieder mit ihren Do Khyis auf nationalen und internationalen Ausstellungen präsent sein und freuen sich schon darauf die freundschaftlichen Kontakte weiter auszubauen.
Auch die züchterischen Aktivitäten werden in 2009 nicht zu kurz kommen, und so können wir schon jetzt den ersten Wurf des Jahres ankündigen, der um den 9. Januar 2009 geboren wird.
Zum Schluss möchte ich allen Danken, die mit Ihren Ideen, Ihrer tatkräftigen Hilfe oder einer Spende dem Verein auch im vergangenen Jahr geholfen haben.
Ich wünsche allen Mitgliedern, Freunden und Förderern sowie deren Angehörigen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2009.
Eva Tenten-Pünnel
1. Vorsitzende